Auf diesen Seiten berichten wir über Aktivitäten und Erfolge des ADFC Wedel im Bereich Verkehrspolitik. Wir setzen uns in den Gremien der Stadt für die Belange der Radfahrer ein und streben ein besseres Miteinander aller Verkehrsteilnehmer an. Über neue aktive Mitstreiter freuen wir uns immer!
Bürgermeister spricht sich für Erhalt der Bettelampeln ausEntgegen eines politischen Beschlusses spricht sich Wedels Bürgermeister Im Wedel-Schulauer-Tageblatt für den Erhalt der Bettelampeln für Fußgänger und Radfahrer an der B431 aus. "Grüne Welle" heisst die, scheinbar ideologisch geprägte, Devise für die Benachteiligung von Fußgängern und Radfahrern: Link zum Artikel im Wedel-Schulauer-Tageblatt Hierzu ein Kommentar vom ADFC-Aktiven Jürgen Stahn:Eigentlich fehlen nur Hinweise auf den Verlust von Arbeitsplätzen als Folge der Abschaffung der Bedarfs- oder Bettelampeln in Wedel. Ansonsten zieht der Chef der Stadtverwaltung viele Register: Behinderung des Verkehrsflusses auf der B 431 und Nebenstrassen, Beeinträchtigung des ÖPNV, Kosten in fünfstelliger Höhe, verkehrspolitische und technische Ignoranz bei einigen Fraktionen und Personen im Stadtparlament…. |
Briefaktion zum Mitmachen bis zum 5. Dezember
"Als Bürger der Stadt Wedel bitte ich Sie, sich - ggf. auch gegenüber Grundstückseigentümern - für eine wesentliche Verbesserung der Stellplatzsituation einzusetzen. Darüber hinaus fordert der ADFC Wedel, dass die Gestaltung, Größe und Anzahl von Abstellplätzen für Fahrräder auch bei privaten Bauvorhaben in der Städtischen Satzung geregelt wird. Vorbild ist hier die Stadt Hilden, die mit dieser Maßnahme bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hat" Auf einem Infostand in der Bahnhofstraße hat der ADFC am 26. November schon gut 100 Briefe eingesammelt. Machen Sie mit und laden Sie hier den Brief herunter.
Aktion Radparker in der BahnhofstraßePressemitteilung vom 22.11.2011ADFC Infostand und Briefaktion am 26.11. in der BahnhofstraßeUm der Forderung nach mehr und besseren Radabstellplätzen Nachdruck zu verleihen führt der ADFC Wedel am 26. November zwischen 10 Uhr und und 13 Uhr in der Bahnhofstraße 35 (Höhe Büro Stadtwerke) einen Infostand durch und lädt zum mitmachen per Briefaktion ein. Auch in Wedel setzt sich die Nutzung des Fahrrades als Verkehrsmittel zunehmend durch. Das Angebot an sicheren Verkehrswegen und geeigneten Radabstellplätzen wächst hingegen nur zögerlich. Neue und technisch geeignete Fahrradbügel findet man am Rathaus, am Fähranleger und auf dem Gelände der Volkshochschule. Diese reichen jedoch bei weitem nicht aus. Großen Handlungsbedarf sieht der ADFC Wedel weiterhin - im Bereich Bahnhof und Ärztehaus (am Rosengarten)
- in der Bahnhofstraße, besonders an den Arcaden (C&A, Deichmann)
- am Beachclub
- an verschiedenen Schulen sowie an den stärker genutzten Bushaltestellen
- zu temporären Veranstaltungen (z.B. Hafenfest)
Darüber hinaus fordern wir, dass die Gestaltung, Größe und Anzahl von Abstellplätzen für Fahrräder auch bei privaten Bauvorhaben in der Städtischen Satzung geregelt wird. Vorbild ist hier die Stadt Hilden, die mit dieser Maßnahme bereits sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Wir bitten daher die Bürger in Wedel am 26.11. um ihre Unterstützung in dieser Angelegenheit.
Erneut Unfall mit Kind an Kreuzung Breiter Weg / Pinneberger StraßeFür den ADFC Wedel ist es ein lang bekanntes Problem: die Bettelampel über die Pinneberger Straße an der Kreuzung Breiter Weg / Wiedetwiete. Abbiegende KFZ aus dem Breiten Weg müssen leider nicht zwingend am Überweg anhalten, wie es vor dem Umbau der Kreuzung der Fall war. Sie werden lediglich mit einem blinkenden Gelblicht auf querende Fußgänger und Radfahrer (zumeist Kinder) aufmerksam gemacht. An dieser Querung kommt es häufig zu Beinahe-Zusammstössen und nun auch wieder zu einem Unfall! Schuld wird zuerst beim radfahrenden Kind gesucht!Auf der Webseite der Stadt Wedel stand zu lesen: "Radfahrer stürzt bei Kollision mit Auto[Stadt Wedel] In Wedel ist ein elf Jahre alter Radfahrer am Freitag auf dem Weg zur Schule angefahren und dabei zum Glück nur leicht verletzt worden. Die Überschrift "Radfahrer stürzt bei Kollision mit Auto" klingt so harmlos und kehrt die Schuldfrage mal eben um! Dabei wurde der Junge auf seinem Fahrrad, beim überqueren einer grünen Ampel (an einem bekannten Unfallschwerpunkt), von einem Auto umgefahren, PUNKT Es war an diesem Morgen im übrigen schon sehr hell, der Unfall hatte also gar nichts mit der intakten Beleuchtung eines Fahrrades zu tun. Aber auch hier suggeriert der Verfasser der obigen Zeilen mit den lapidaren Vermutungen eine Mitschuld des radfahrenden Kindes! Kommen wir zurück zum Unfallverursacher: Kraftfahrzeugführer haben an einer gelb blinkenden Ampel zu halten, bis kein querender Fußgänger oder Radfahrer mehr gefährdet werden kann! Fazit: Diese Art von Ampel ist insbesondere für den Schulweg keine sichere Querung! Das gilt in diesem Bereich für die oben genannte Ampel genauso, wie für die Ampel an der Kreuzung Autal / Breiter Weg in alle Richtungen. Dem besseren Fluss des Kraftverkehrs wurde die vorhandene sichere Schulweg-Querung an der Pinneberger Straße geopfert! Der ADFC Wedel sieht hier mehr denn je Handlungsbedarf und die Stadt Wedel in der Pflicht, diesen Schulweg besser zu sichern.
Die Verkehrssituation im Kronskamp nimmt auch wegen der Baustelle auf der B431 immer groteskere Züge an. Dabei gibt es für die Nutzung des Kronskamps schon längst einen Vorschlag. Das Radverkehrskonzept, welches die Stadt Wedel 2008 in Auftrag gab, hat die Option einer Fahrradstraße für den Kronskamp zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße und Voßhagen aufgezeigt. Zitat aus "Verkehrsentwicklung Wedel Radverkehrskonzept" (Büro ARGUS): " 6.2.4 Ausweisung einer Fahrradstraße im Kronskamp Die Straße Kronskamp (siehe Abbildung 46) sollte zwischen Rudolf-Breitscheid-Straße und Voßhagen als Fahrradstraße gekennzeichnet werden. Hier bietet sich eine Strecke in hervorragender Weise an, einen Vorrang des Radverkehrs einzuräumen und so die Alternative zur B 431 zu stärken. In Fahrradstraßen ist auch das Fahren zu zweit nebeneinander gestattet. Die sinnvolle Freigabe des Kfz-Verkehrs ermöglicht zwar die Nutzung der Straße, bedeutet jedoch auch ein Gebot zur Anpassung an den Radverkehr. Ggf. sind punktuell ergänzend bauliche Maßnahmen zur Reduzierung der Kfz-Geschwindigkeit zu prüfen (vgl. Abbildung 47, 48)." Radverkehrskonzept_Wedel_nov2008.pdf Für Anwohner und Gewerbetreibende bedeutet dieses Konzept keinerlei Beschränkung bei der Zufahrt zu ihren Grundstücken. Weder für Lieferverkehr, noch für PKW's der Anwohner und ihrer Gäste! Auszug aus der StVO:1. Andere Fahrzeugführer dürfen Fahrradstraßen nicht benutzen, es sei denn, dies ist durch Zusatzzeichen angezeigt. 2. Alle Fahrzeugführer dürfen nicht schneller als mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fahren. Radfahrer dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Wenn nötig, muss der Kraftfahrzeugführer die Geschwindigkeit weiter verringern. Erläuterung 1. Das nebeneinander Fahren mit Fahrrädern ist erlaubt. 2. Im übrigen gelten die Vorschriften über die Fahrbahnbenutzung und über die Vorfahrt. Das Radverkehrskonzept 2008 hat seinerzeit viel Anklang bei der Politik gefunden und ist von allen Fraktionen begrüßt worden. Leider konnte sich die Wedeler Politik bisher nicht dazu durchringen, alle dort vorgeschlagenen Maßnahmen in eine Prioritätenliste für den Radverkehr zu übernehmen. |

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