So schrieb das HH Abendblatt am 9. November 2011 aufgrund unserer Pressemitteilung :
Zitat:
ADFC Wedel: Stadt soll Schulwege sicherer machen
Erst kürzlich wurde ein Elfjähriger angefahren und dabei leicht verletzt
Für den ADFC Wedel ist es ein lang bekanntes Problem: die Bettelampel über die Pinneberger Straße an der Kreuzung Breiter Weg / Wiedetwiete in Wedel. Abbiegende Autos aus dem Breiten Weg müssen zum Bedauern des Fahrradclubs nicht zwingend am Überweg anhalten, wie es vor dem Umbau der Kreuzung der Fall war. Fahrer werden lediglich mit einem blinkenden Gelblicht auf querende Fußgänger und Radfahrer - darunter viele Schulkinder - aufmerksam gemacht. An dieser Querung kommt es häufig zu Beinahe-Zusammenstößen, berichtet der ADFC.
So war am Freitag erst wieder ein elf Jahre alter Radfahrer auf dem Weg zur Schule angefahren und dabei leicht verletzt worden. Der Junge fuhr demnach gegen 7.30 Uhr mit seinen Mitschülern vom Breiten Weg kommend bei Grün über die Ampel. In der Furt wurde er von einem vom Breiter Weg in die Pinneberger Straße abbiegenden Golffahrer, 87, am Hinterrad erfasst. Der Schüler, der einen Helm trug, stürzte und kam wegen Beinschmerzen vorsorglich in ein Krankenhaus.
Arne Meier, Sprecher vom ADFC Wedel, war zufällig zeitgleich mit dem Rettungswagen am Unfallort eingetroffen: "Es war an diesem Morgen schon sehr hell, der Unfall hatte also nichts mit der intakten Beleuchtung eines Fahrrades zu tun." Der ADFC Wedel weist eindringlich darauf hin: Der Unfallverursacher war der PKW-Fahrer. Nur dem Zufall sei es zu verdanken, dass der Junge nicht schwerer verletzt worden ist. Meiers Fazit: "Diese Art von Ampel ist insbesondere für den Schulweg keine sichere Querung." Das gilt in diesem Bereich genauso, wie für die Ampel an der Kreuzung Autal / Breiter Weg. Dem besseren Fluss des Kraftverkehrs wurde die vorhandene sichere Schulweg-Querung an der Pinneberger Straße geopfert, kritisiert Meier. Der ADFC Wedel sieht hier mehr denn je Handlungsbedarf und die Stadt Wedel in der Pflicht, diesen Schulweg besser zu sichern. (ade)
Artikel erschienen am 09.11.2011 im Hamburger Abendblatt
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